Gartenfachberatung


Hier finden Sie weiterführende Links zu vielen nützlichen Tipps, Hinweise zum Thema Gartenfachberatung sowie Veranstaltungstermine des BV-Süden und ab sofort auch Informationen vom Bezirksgartenfachberater.

Bezirksgartenfachberater

Hans Werner Pilhofer

kolwindmuehle.fachberatung@gmx.de


Gartenfachberatung im Bezirksverband Berlin-Süden

Gartenfachberatung beim Landesverband Berlin der Gartenfreunde e.V.

Garteninfos des Bundesverbands Deutscher Gartenfreunde e. V.


Der Gartenfachberater informiert im Juli 2019

Heckenschnitt

07/2019

Es gibt immer wieder Irritationen über den erlaubten Zeitpunkt eines Heckenschnitts, denn viele Gartenfreunde sind der Überzeugung, dass während der Vegetationsperiode im Sommerhalbjahr gar nicht geschnitten werden darf.

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Diese Auffassung ist nicht korrekt. Es gibt dazu eindeutige gesetzliche Regelungen im § 39 – Allgemeiner Schutz wild lebender Tiere und Pflanzen – des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG), die ich hier zitieren möchte:

In Absatz 1) heißt es dazu:

Es ist verboten

  1. wild lebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten.

3.   Lebensstätten wild lebender Tiere und Pflanzen ohne vernünftigen Grund zu   beeinträchtigen oder zu zerstören.

Absatz 5) ergänzt hierzu:

Es ist verboten

  1. ….Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September…. zu beseitigen. Zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen und zur Gesunderhaltung der Gehölze.

Das bedeutet:

Das Verbot bezieht sich hauptsächlich auf den Vogelschutz. Bevor also jemand seine Hecke, oder Sträucher in seinem Garten schneiden möchte, hat er sich davon zu überzeugen, dass kein Vogelnest mit Eiern oder sogar bereits geschlüpften Küken vorhanden ist. In diesem Fall muss mit dem Rückschnitt gewartet werden bis das Nest leer ist, da ja bereits die Störung verboten ist.

Im Übrigen können Hecken und Sträucher ganzjährig geschnitten werden, sofern es sich um einen Form- oder Pflegeschnitt handelt. Auch kranke und befallene Teile können problemlos entfernt werden.

Zwischen dem 1. März und dem 30. September sind jedoch radikale Verjüngungsschnitte („auf Stock setzten“) und das vollständige Entfernen (Roden) von Hecken und Gehölzen verboten.

Wenn also jemand vorhat, seine Parzelle umzugestalten und vorhandene Hecken und Gehölze stark zurückschneiden oder beseitigen will, kann er das im Herbst und im Winter ab dem 1. Oktober bis zum 28. Februar ohne Probleme tun.
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Aktuelle Informationen vom Pflanzenschutzamt Berlin

In den nächsten 10 Tagen wird keine erneute Hitze erwartet, aber die willkommene Verschnaufpause können die Pflanzen nur nutzen, wenn sie ausreichend gewässert werden. Die Bodenfeuchtewerte befinden sich im tiefroten Bereich.

Trocken warmes Wetter kommt den Insekten zugute. Marienkäfer und Co. haben zwar die Läuse gut im Griff, andere Schädlinge treten aber merklich auf: neben Lilienfliegen auch Gallmilben u.a. an Wein und regional begrenzt die Esskastaniengallwespe.

Kartoffeln- und Tomatenbestände bedürfen der aufmerksamen Beobachtung, um auftretende Schadsymptome rechtzeitig zu erkennen und schnell zu handeln.

Wir stellen Ihnen ein neues Projekt im Pflanzenschutzamt Berlin vor: in Kooperation mit der Deutschen Wildtierstiftung werden eine Blumenwiese und eine Staudenanlage auf unserem Versuchsgelände auf „Insektentauglichkeit“ getestet. Wir werden die Beobachtungen und Ergebnisse fortlaufend in den nächsten Gartenbriefen veröffentlichen.

Den neuen Gartenbrief können Sie unter folgendem Link öffnen:

https://www.berlin.de/senuvk/pflanzenschutz/tipps/

Weitere Informationen zu aktuellen Pflanzenschutzproblemen finden Sie unter: https://www.berlin.de/senuvk/pflanzenschutz/merkblaetter/index.shtml

Newsletter Abonnieren / Ändern / Austragen: https://ssl.stadtentwicklung.berlin.de/mailman/listinfo.cgi/gartenbrief/

Datenschutzerklärung: https://www.berlin.de/senuvk/datenschutzerklaerung/

Themen im Berliner Gartenbrief #10

  • Mehr Platz für Wildbienen im Pflanzenschutzamt Berlin

  • Gesunde Kartoffeln und Tomaten

  • Knospenverlust an Lilien-Arten

  • Esskastaniengallwespe

  • Schaderreger an Tafeltrauben


Der Buchsbaumzünsler

Gründüngung...

...hilft dem Boden und dem Gärtner auf vielerlei Art. Aber was ist wofür gut bzw. was hilft wogegen und wie macht man´s richtig?

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Der Anbau von Pflanzen zur Gründüngung bewirkt durch die eintretende Beschattung des Bodens einen Ausgleich gegen Temperaturschwankungen. Zugleich wird die Wucht des Aufpralles der Regentropfen gemindert, wodurch einem Verschlämmen und Verkrusten der Bodenoberfläche entgegengewirkt wird.

 

Durch die damit einhergehende Verbesserung der Lebensbedingungen der Bodenlebewesen werden der Garezustand des Bodens und die Wachstumsbedingungen der Nutzpflanzen verbessert. Intensive Durchwurzelung des Bodens durch die Gründüngungspflanzen und Förderung der die Bodenkrümel aufbauenden Bodenlebewesen verbessern und stabilisieren die Bodenstruktur; durch den Anbau von tiefwurzelnden Pflanzen wie Lupinen oder Sonnenblumen können sogar Verdichtungen im Unterboden bekämpft werden. (Quelle: Wikipedia)

Hier bieten wir ihnen eine Übersicht der wichtigsten Gründüngungspflanzen

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Richtig Mulchen...

...spart Wasser, unterdrückt Unkräuter und erhöht Ernteerträge. Aber welches Material ist für welche Beete geeignet?

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Mulchen ist eine wichtige Technik im Gartenbau bezeichnet Mulchen eine spezielle Methode, die im Garten, in Parks und beim Obst- und Gemüsebau angewendet wird. Der offene Boden zwischen Gemüsepflanzen, Blumen, Sträuchern und Bäumen wird hierbei mit Rasenschnitt, Laub, Blattwerk und ähnlichem bedeckt. (Quelle: Wikipedia)

Hier bieten wir ihnen eine Übersicht der wichtigsten Mulchmaterialien

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