Der Bezirksverband in der Presse


03/2020 von der Grünen Woche - Voller Einsatz auf der Grünen Woche

Mit Aktionen, Infoständen und Beratungsangeboten nutzten zahlreiche Bezirksvorstände die Möglichkeit, am Stand des Landesverbandes auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) sich und das Berliner Kleingartenwesen zu präsentieren.

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Großes Interesse am Waldgarten-Projekt

Zentrales Thema der Präsentation des Bezirksverbands Süden war ein Projekt, das im vergangenen Jahr planerisch in Angriff genommen wurde und im kommenden Jahr sichtbar Gestalt annehmen soll. Unübersehbar erhob sich am Stand der Gartenfreunde ein großes Hügelbeet mit jungen Obstbäumen, Beerensträuchern und einer Bodendeckung aus Gemüse wie Mangold oder Kohlrabi, Küchenkräutern und Erdbeeren. Es steht für den künftigen Waldgarten, der als Bestandteil der neuen Kleingartenanlage Leonberger Ring in Britz als bundesweites Modellprojekt entstehen soll. Dr. Jennifer Schulz von der Uni Potsdam, die das Projekt wissenschaftlich begleitet, nutzte dann auch die Gelegenheit, dem Neuköllner Bürgermeister Martin Hikel (SPD) bei seinem Standrundgang am Donnerstag die Pläne anschaulich zu machen.

 

Der Bezirksvorsitzende Michael Jubelt und seine Vorstandsmitglieder Bernd Stapel, Norbert Roggatz, Evelyn Ahne und Stephan Berger beantworteten derweil zahllose Fragen, die das große Interesse vieler Gäste erkennen ließen, sich selbst einen Kleingarten zuzulegen und ihn zu bewirtschaften.

 

Auch Auguste Kuschnerow schaute für ein paar Stunden am Stand vorbei. Als ehemalige Leiterin der Gartenarbeitsschule Neukölln, die in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiert, bestätigte sie den Neuköllner Kleingärtnern, dass sie mit ihren zahlreichen Initiativen auf dem richtigen Weg sind. Mit Lehrpfaden und Naschstationen in den Anlagen, mit Unterricht im Grünen oder einem Kinderbeet im eigenen Garten werde den Großstadtkindern das Verständnis für die Natur nahegebracht, so die Grünpädagogin.

E. Binas, S. Edrich, K. Pranger

Quelle: Berliner Gartenfreund Nr. 3 März 2020
Verlag W. Wächter GmbH

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03/2020 von der Grünen Woche - Grüne Westen, großes Wissen

Gartenfachberater des Landesverbands stellten sich auf der Grünen Woche kompetent den drängenden Fragen unserer Zeit und ihrer Zeitgenossen 

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von Elke Binas

Quelle: Berliner Gartenfreund Nr. 3 März 2020
Verlag W. Wächter GmbH

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03/2020 von der Grünen Woche - Waldgartenprojekt

Waldgartenprojekt mit Bürgerbeteiligung

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Viel öffentliche Aufmerksamkeit fand seit dem vergangenen Jahr auch Dr. Jennifer Schulz mit ihrem Waldgarten-Projekt, das in Berlin seine Premiere haben soll. „Wir haben da die Chance, etwas ganz Neues zu entwickeln“, sagt die Umweltwissenschaftlerin von der Universität Potsdam auf der Grünen Woche. Der urbane Waldgarten wird auf 5000m2 in Britz angelegt, eingebettet in einen Kleingartenpark, der ebenfalls neu entsteht.

Am Stand des Landesverbandes konnten Besucher eine Musterfläche sehen und zunächst einmal staunen, denn nach Wald sah das nicht aus. Schulz musste klarstellen: So ein Garten wird nicht mit hohen Waldbäumen bepflanzt, sondern mit Obstbäumen. Aber er folgt dem Prinzip der Vegetation in Schichten, wie es im Wald zu finden ist - daher der Name. Bodennah wachsen Kräuter und Stauden, in der Mitte Sträucher und Kletterpflanzen, darüber unterschiedlich große Bäume.

 

Diese Fläche wird einen positiven Effekt auf das Stadtklima haben, erklärte die Projektleiterin. „Je mehr Schichten von Vegetation vorhanden sind, desto mehr Wasser kann gespeichert werden und desto mehr kann auch verdunsten. Dadurch ergibt sich eine gewisse Kühlung.“ Auch der Schutz der Artenvielfalt sei ein wichtiges Anliegen, genauso wie die Umweltbildung und das Miteinander in der Stadt.

Denn der urbane Waldgarten ist ein Mitmachprojekt: Angelegt und betrieben wird er von ehrenamtlichen Gärtnerinnen und Gärtnern aus ganz Berlin. „Es hat sich eine sehr schöne Gruppe gefunden, die auch noch offen ist für zusätzliche Mitstreiter“, erzählte Schulz.

Insgesamt sollen 20 bis 40 Leute mitwirken, die einen Verein gründen werden. Partner seien der Bezirksverband Süden und der Landesverband, das Bezirksamt Neukölln, der Senat und das Freilandlabor Britz, gefördert wird das Projekt vom Bundesamt für Naturschutz mit Geldern des Bundesumweltministeriums.

Neben den Vereinsmitgliedern sollen auch die Anwohnerschaft und die städtische Umgebung einbezogen werden. Wie viel Offenheit möglich sei, werde man ausprobieren, sagte Schulz. „Das ist auch ein Experiment in der Stadt. Wir werden um den Waldgarten einen Zaun haben, der tagsüber offen und nachts geschlossen ist.“

Die Arbeiten auf dem Britzer Gelände, bisher eine Weide, sollen im Herbst starten, die eigentliche Gartenarbeit beginnt im Frühjahr 2021. Schulz kündigte an, dass das Projekt bundesweit ausgelegt ist - auch in Kassel und drei weiteren Städten, die noch nicht feststehen, werden Waldgärten entstehen. Berlin aber macht den Anfang mit diesem neuartigen Konzept, bei dem Stadterneuerung, Klimaanpassung, Biodiversität und Bürgerbeteiligung Hand in Hand gehen sollen.

Klaus Pranger

Quelle: Berliner Gartenfreund Nr. 3 Januar 2020
Verlag W. Wächter GmbH

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01/2020 Mehr Mut zum Ehrenamt

Editorial der Februar-Ausgabe 2020 des Berliner Gartenfreunds - von Michael Jubelt   

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Quelle: Berliner Gartenfreund Nr. 1 Januar 2020
Verlag W. Wächter GmbH

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01/2019 Gartenfreunde schreiben an der Charta mit

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Quelle: Berliner Gartenfreund Nr. 1 Januar 2019
Verlag W. Wächter GmbH

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09/2018 Berlin muss wachsen, aber nicht auf Kleingartenland

Antrittsbesuch von Neuköllns Bezirksbürgermeister Martin Hikel auf dem 78. Verbandstag des BV-Süden

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Quelle: Gartenfreund - Ausgabe Sepember 2018 - Verlag W. Wächter

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07/2017 Ein Herz für Kleingärtner

Bezirksverband Süden lud zum ersten Frühlingsempfang

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Quelle: Berliner Gartenfreund Nr. 7 Juli 2017
Verlag W. Wächter GmbH

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