Bauen in Neuköllner Kleingärten – Bezirksamt legt Wegweiser vor

Pressemitteilung vom 29.07.2021

Gemeinsam mit dem Bezirksverband Berlin-Süden der Kleingärtner e.V. hat das Bezirksamt Neukölln einen Wegweiser zum Gestalten und Bauen in Neuköllner Kleingärten erstellt. Dieser wurde nun von Bezirksbürgermeister Martin Hikel in der Kleingartenanlage am Buschkrug an den Vorstand des Bezirksverbands offiziell übergeben.

Bezirksbürgermeister Martin Hikel: „Kleingärten machen über 8% der Gesamtfläche in unserem Bezirk aus. Sie sind Erholungsorte für die Neuköllnerinnen und Neuköllner – und sie sind wichtig für das Stadtklima, tragen zur Artenvielfalt bei und sind so ein konkreter Beitrag für Umweltschutz. Deshalb ist mir die enge Zusammenarbeit mit dem Bezirksverband und unseren Kolonien so wichtig. Unser neuer Wegweiser soll mehr Transparenz schaffen und vor allem eine verständliche Grundlage für alle sein, die in ihren Lauben bauen oder umbauen wollen.“

Kleingärten spielen im Bezirk Neukölln eine wichtige Rolle als Erholungsräume und Treffpunkte. Insgesamt 9.300 Pächter:innen gärtnern im Bezirk auf einer Gesamtfläche von 3,7 Mio. Quadratmetern. Kleingärten bieten Raum, um Stress, Lärm und den Tummel des Stadtlebens hinter sich zu lassen.

Um die Gestaltung dieser Erholungsräume zu erleichtern stellt der 35-seitige Leitfaden übersichtlich Informationen zum Bau in Kleingärten dar. Anhand eines Ampelsystems und durch praktische Checklisten werden Richtlinien, Genehmigungsverfahren und Ansprechpersonen veranschaulicht, um den Bau in Kleingärten zu vereinheitlichen und transparent und verständlich zu gestalten. Ob eine Baumaßnahme grundsätzlich zulässig ist, wessen Zustimmung benötigt wird und sonstige spezifische Vorgaben werden tabellarisch aufgelistet.

Eine Definitionsliste von relevanten Begriffen sowie eine Antragsvorlage für Bauvorhaben tragen weiterhin zur Vereinheitlichung und Vereinfachung der Kleingartengestaltung bei. Die Wegweiser werden in Kleingartenanlagen im Bezirk ausgestellt.

Quelle: Berlin.de

Bild: © Stephanus Parmann